„3 Center-Studie zur Untersuchung von Trainingstherapieauswirkungen (Ganzkörpervibrationstherapie) bei Patienten mit Lungenfibrose“

Stuidien01Unter diesem Titel führen die 3 Universitätskliniken in Heidelberg unter der Führung von Herrn PD Dr. Michael Kreuter (Thoraxklinik), Marburg/Gießen unter dem Studienverantwortlichen Prof. Dr. A-Rembert Koczulla und Innsbruck unter dem dort verantwortlichen Prof. Dr. C. Kähler aktuell eine Beobachtungsstudie durch. Grundlage ist die begründete Annahme, dass bei Patienten mit Lungenfibrose die Trainingstherapie eine sehr positive Auswirkung auf die Lebensqualität, die Ausdauer und die Muskelkraft der Patienten haben kann. Die Vibrationen imitieren die Laufbewegung und führen zu einer Muskelbeanspruchung.

Technische Basis für die Studie ist ein Trainingsgerät mit dem Namen „Galileo“. Dieses Gerät funktioniert über eine Fußplatte, mit der über eine seitenalternierende Kippbewegung Vibrationen von 5-30 Hertz erzeugt werden können. Vielleicht kennt der eine oder andere dieses oder ein ähnliches Gerät schon von seinem Besuch in seinem Fitness-Studio.

Das Training soll 3xpro Woche für 3×3 min über einen Zeitraum von 3 Monaten in der Abteilung Physiotherapie der Thoraxklinik in Heidelberg, Marburg oder Innsbruck durchgeführt werden.

Vor dem Studienstart und am Studienende wird eine klar definierte Einschätzung Ihres Gesundheitsund Leistungszustandes durchgeführt, ergänzt durch eine fortlaufende medizinische Begleitung während der 3 Monate. Diese Untersuchungen beinhalten eine Ultraschalluntersuchung Ihrer Oberschenkelmuskulatur, eine Lungenfunktionsdiagnostik, eine Kraft- und Ausdauermessung (z.B. durch den 6 Minuten-Gehtest und einen Aufstehtest), sowie die Analyse von 3 Fragebogen zur Lebensqualität. Parallel dazu wird Ihr Blut kontrolliert.

Der Teilnehmer an der Studie hat also nicht nur den Vorteil der positiven Auswirkungen der Vibrationstherapie; er profitiert von einer engmaschigen medizinischen Betreuung während der Studie. Obwohl man ruhig davon ausgehen kann, dass das Training keine Risiken birgt, ist klar, dass das Training freiwillig ist und daher jederzeit abgebrochen werden kann.

Wir machen auf diese Studie aufmerksam, um Ihnen die Möglichkeit einer kostenlosen Teilnahme zu geben, wenn Sie in sinnvoller Entfernung zu diesen 3 Universitätskliniken wohnen, die auch für Sie zu erwarteten positiven Trainingserfolge erreichen wollen und zu einer weiteren Verbesserung der Lebensqualität von IPF-Patienten beitragen können.

Falls Sie weitere Fragen haben sollten oder sich anmelden möchten, wenden Sie sich bitte direkt an die Studienverantwortlichen in Heidelberg (Herrn PD Dr. Michael Kreuter, Tel 06221/396-1201), oder in Marburg (Herrn Prof. Dr. A-Rembert Koczulla, Tel 06421 5864956 bzw. 586 6451) oder an die Universitätsklinik für Innere Medizin VI Innsbruck (Herrn Prof Dr. C Kähler, Tel +43 12504 23251) Gerne dürfen Sie sich auch an uns, den Lungenfibrose eV. wenden, wenn wir Sie vermitteln dürfen.

Klaus Geißler